| Forschungsbericht 1999-2000 | |
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Institut für Ökologie der Pflanzen
Hindenburgplatz 55 48143 Münster Tel. (0251) 83-23831 Fax: (0251) 83-21705 e-mail: willert@uni-muenster.de WWW: http://www.uni-muenster.de/Biologie/pflanzenoekologie/ Geschäftsführender Direktor: Prof. Dr. D.J. von Willert |
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Forschungsschwerpunkte 1999 - 2000
Fachbereich 13 - Biologie Institut für Ökologie der Pflanzen Geophyten - Überleben durch Speicherung | |||
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Geophyten - Überleben durch Speicherung
Geophyten sind Pflanzen, die Jahreszeiten mit ungünstigen Klimabedingungen
in Form ihrer unterirdischen Speicher- und Erneuerungsorgane überdauern.
Für die Lebensform Geophyt ist die Speicherung von Ressourcen in den
unterirdischen Überdauerungsorganen eine Grundvoraussetzung. Nur mit Hilfe
dieser Reserven ist der Austrieb am Ende der Ruhe-Phase bzw. die Reproduktion ohne
das Vorhandensein von Blättern als Kohlenstoff- und Energiequelle
möglich. Die Hauptmenge der organischen Reservestoffe wird von
Polysacchariden bereitgestellt, die im Jahr zuvor akkumuliert wurden. Geophyten
speichern in ihren unterirdischen Überdauerungsorganen hauptsächlich
Stärke und/oder Fruktane. Während die Gruppe der Geophyten, die
entweder Stärke oder Fruktane speichern recht gut charakterisiert ist, gilt das
besondere Interesse dieses Arbeitsbereiches den bisher wenig beachteten
Geophythen, die sowohl Stärke als auch Fruktane akkumulieren. Als
Untersuchungsobjekte dienen sowohl Pflanzen der einheimischen Flora (z.B.
Galanthus nivalis), als auch Pflanzen, die in Südafrika beheimatet sind
(z.B. Lachenalia minima). Den Schwerpunkt der Arbeiten bilden
Untersuchungen, in denen wir der Frage nachgehen: Die gemeinsame Speicherung von
Fruktanen und Stärke - Nutzen oder Luxus? Wir charakterisieren die Nutzung
der beiden Polysaccharide zu verschiedenen phänologischen Phasen (Austrieb,
Reproduktion hysteranter und proteranter Arten). Einen weiteren Aspekt bilden
Untersuchungen des Fruktan- und Stärkemetabolismus in der Entwicklung von
der Keimpflanze zur adulten Zwiebel.
Beteiligte Wissenschaftler:
Veröffentlichungen: |
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Hans-Joachim Peter