Selbstkontrolle in der Wissenschaft
| Vertrauensperson: | Amtszeit: | ||
| Prof. Dr. Klaus Lüdicke Tel.: 0251/83-25062 Fax: 0251/83-28357 | 01.12.2008 - 30.11.2011 | ||
| Stellvertreter: | Amtszeit: | ||
| | N.N. | ||
Am 7. Januar 2002 hat sich die Westfälische Wilhelms-Universität Münster auf Basis eines Senatsbeschlusses einen Ehrenkodex "Regeln guter wissenschaftlicher Praxis" gegeben, der die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität auf Grundsätze wissenschaftlicher Redlichkeit und Fairness verpflichtet.
Anlass war ein besonders gravierender Fall wissenschaftlichen Fehlverhaltens an einer deutschen Hochschule, der vor einigen Jahren zu einer breiten Diskussion in Politik, Verwaltungen und Öffentlichkeit darüber geführt hat, ob die Kontrollmechanismen der Wissenschaft in den Forschungseinrichtungen ausreichend sind.
"Der hohe Leistungsstand des Wissenschaftssystems macht täglich erfahrbar, dass die Grundprinzipien guter wissenschaftlicher Praxis erfolgreich angewendet werden. Gravierende Fälle wissenschaftlicher Unredlichkeit sind seltene Ereignisse. Jeder Fall, der vorkommt, ist aber ein Fall zu viel; denn nicht nur widerspricht Unredlichkeit - anders als der Irrtum - fundamental den Grundsätzen und dem Wesen wissenschaftlicher Arbeit; sie ist auch für die Wissenschaft selbst eine große Gefahr. Sie kann das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Wissenschaft ebenso untergraben wie das Vertrauen der Wissenschaftler untereinander zerstören, ohne das erfolgreiche wissenschaftliche Arbeit nicht möglich ist."
(DFG-Kommission "Selbstkontrolle in der Wissenschaft", 1998)
Wissenschaftliche Arbeit beruht auf allgemein gültigen Prinzipien. Allen voran ist die Ehrlichkeit gegenüber anderen und sich selbst zu nennen. Sie ist Grundlage guter wissenschaftlicher Praxis. Sie den Studierenden und dem wissenschaftlichen Nachwuchs zu vermitteln, gehört zu den Kernaufgaben der Hochschulen und ist Bestandteil der Selbstverpflichtung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Münster.
Regeln guter wissenschaftlicher Praxis der Westfälischen Wilhelms-Universität vom 7. Januar 2002 (pdf)
