Kernelemente
Modularisierter Studienaufbau
Bachelor- und Masterstudiengänge
setzen sich aus Modulen zusammen. Das sind Studieneinheiten, die spezifische
Themen und Stoffgebiete der Fächer inhaltlich und zeitlich
zusammenfassen. Sie erstrecken sich in der Regel auf ein bis maximal
zwei Semester. Module
können aus verschiedenen Lehr- und Lernformen zusammen gesetzt
sein wie Vorlesungen, Seminare, Tutorien, Übungen, Exkursionen,
Praktika.
Studienbegleitende Prüfungen
Module oder auch einzelne Lehrveranstaltungen der Module schließen mit Prüfungen ab. Aus den Modulnoten ergibt sich die Studiums-Gesamtnote. Prüfungsrelevante Leistungen und Modulabschlussprüfungen bestehen oft aus Hausarbeiten, Klausuren und mündlichen Prüfungen; es werden aber auch innovative Prüfungsverfahren angewandt. Im höheren Fachsemester eines Bachelor- und Masterstudiums wird dann eine schriftliche Abschlussarbeit angefertigt. Alle prüfungsrelevanten Gesichtspunkte sind in den Prüfungsordnungen geregelt.
Leistungspunktsystem ECTS
Mit dem Leistungspunktesystem wird der zeitliche Arbeitsaufwand der Studierenden berücksichtigt. Berechnet wird das Präsenz- und Selbststudium nach einem Leistungspunktsystem. Die Leistungspunkte (LP) erfassen den angenommenen Arbeitsaufwand, ein LP umfasst 30 Arbeitsstunden. Einem Studienjahr werden 60 LP und einem Semester 30 LP zugewiesen. Der Nachweis erbrachter Leistungspunkte ersetzt nicht die Notengebung. Leistungspunkte sind lediglich ein quantitatives Maß.
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